Tag Archive for Regattaverein

Wiedergründung 1946: Mehr Kontinuität als Wandel?

Einladung zur Vorbesprechnung der ersten Mitgliederversammlung nach dem Zweiten Welkrieg (zum Vergrößern anklicken)

Einladung zur Vorbesprechung der ersten Mitgliederversammlung nach dem Zweiten Weltkrieg (zum Vergrößern anklicken)

Mit einfachsten Mitteln lädt der frühere stellvertretende Vorsitzende Kuno Woelcke (unterstützt von Paul Elschner) ein Jahr nach dem Kriegsende in Frankfurt im März 1946 zunächst zu einer Vorbesprechung der ersten Mitgliederversammlung ein: Der Brief ist ein mit Matrize abgezogenes DIN-A5-Blatt mit maschinengetipptem Absender und Adresse, gefaltet, mit Papierstreifen zusammengeklebt und …

Düstere Jahre ab 1933 auch im Sport

Jüdische Unterstützer und Aktive im FRV – Teil 2

Nach Hitlers Machtübernahme im Januar und der Frankfurter Kommunalwahl am 12. März 1933, bei der die NSDAP 47,9 Prozent der abgegebenen Stimmen erhält, tritt der Frankfurter Oberbürgermeister jüdischer Herkunft →Ludwig Landmann zurück. Sein Nachfolger als OB wird NSDAP-Mitglied Friedrich Krebs. Dieser entlässt fristlos alle Beamten und Kommunalangestellten, die Mitglied in den Arbeiterparteien sind, und bereits am 28. März 1933 alle 81 Mitarbeiter jüdischen Glaubens, Anhänger der NSDAP erhalten diese Positionen. Das entsprechende „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ wird erst nachträglich am 7. April 1933 vom verstümmelten Reichstag verabschiedet und rasch auch im Rudersport angewendet.

Film von 1914: Frankfurter Regatta

31. Mai und 1. Juni beim Abschied von der Insel

Zwei Vierer vor der Deutschherrrnbrücke

Zwei Vierer vor der Deutschherrnbrücke

Zwei Monate vor Beginn des ersten Weltkriegs findet in Frankfurt die Regatta des Regattavereins statt. Der FRV ist nicht mehr so erfolgreich wie in den Jahren davor, vielleicht weil er an diesem Wochenende von der Maininsel auf das Sachsenhäuser Ufer umziehen musste. Eine gut dreiminütige →Filmaufnahme, die →Oskar Barnack von der Regatta gemacht hat, ist im Internet beim Deutschen Filminstitut verfügbar und durchaus sehenswert.