Ruderbecken, Schwimmhalle und Medizinbälle

oder was machten FRVler im Winter?

„Beckenrudern“ (MM, Februar 1929)

Beckenrudern im Bootshaus der Germania

Bis in die vierziger Jahre war der Main in manchem Winter zugefroren, an Rudern also nicht zu denken, manchmal eher an Schlittschuhlaufen. Schon früh richtete der Verein Skifahrten aus. Er veranstalte Vortragsreihen und mindestens seit den 1920er Jahren auch wöchentliches Wintertraining.

In den zwanziger Jahren war der Verein für das Beckenrudern Montags zu Gast im Bootshaus der Germania.

schwimmhalle

Training der FRV-Mannschaften in der Frauenschwimmhalle des Stadtbads

Freitags Abends ging es damals zum Schwimmen in das städtische Hallenbad, in dem die Frauenschwimmhalle für den Verein reserviert war.

Und in den fünziger Jahren trieben die Aktiven Gymnastik im neuen Bootshaus unter der Alten Brücke. Neben Training im Ruderbecken der Germania und Skikursen übers Wochenende in den hessischen Bergen gab es auch einen Skiurlaub im kleinen Walsertal sowie Filmabende (Ruder- und Skifilme).

In den Fünfziger Jahren trieben sie Gymnastik im Bootshaus, mit den Medizinbällen, damals ein sehr beliebtes Sportgerät.

Gymnastik mit Medizinbällen im neuen Bootshaus unter der Brücke

Bildquellen: Monatliche Mitteilungen des FRV, Februar 1927 (Stadtbad) und Februar 1929 (Ruderbecken); FRV-Archiv (Medizinbälle).

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